
Vor über 5.000 Jahren stieg ein Mann in die eisigen Höhen der Schnalstaler Gletscher und kam dort um: Ötzi. Im Jahr 1991 wird er zufällig gefunden: mitsamt seiner Kleidung und Ausrüstung, mumifiziert, gefroren - eine archäologische Sensation und eine einzigartige Momentaufnahme eines kupferzeitlichen Menschen.
Nach mehrjährigen Untersuchungen durch hochspezialisierte Forschungsteams sind die Mumie und ihre Beifunde seit März 1998 im Südtiroler Archäologiemuseum, dem Ötzmuseum, der Öffentlichkeit zugänglich. In eigens dafür angefertigten Glasvetrinen sind auch die Fundgegenstände, welche Ötzi bei sich hatte, zu besichtigen. Um einer Zersetzung der Gletschermumie erfolgreich entgegen zu wirken, musste eine eigene, neue Kühltechnik entwickelt werden.
Das Ötzimuseum ist seit der Eröffnung Anziehungspunkt für Jung und Alt; Warteschlangen nehmen die Besucher dabei gern in Kauf.
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